TimeTracker veröffentlicht

Nachdem ich gestern endlich die Dinge für das Reporting eines Project summaries ergänzt habe, habe ich soeben endlich einmal den Code meines Grails-basierten Zeiterfassungs-Werkzeuges veröffentlicht.

da ist es: http://github.com/henning/timetracker

Da sich Grails an einigen Ecken doch als etwas sperriger erwiesen hat, als ein Tool, das die Entwicklung vereinfachen soll, eigentlich darf, habe ich mich nicht so sehr mit optischer und Code-mäßiger Ästhetik beschäftigen können, wie ich es eigentlich möchte.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei Grails bleiben werde. Die Tatsache, dass bisher nur eine einzige IDE vernünftigen Groovy/Grails Support hat, und noch so ein paar andere Dinge, die bei Grails dann doch nicht so toll auf Anhieb funktionieren, oder inkonsistent sind, führt mich dazu, dass die "gute alte" Java Plattform doch gar nicht so schlecht ist.

Was nutzt ein Framework, das mir den Anfang eines Projektes mit einem Befehl vereinfacht, wenn Dinge, sobald man komplexere Daten hat gleich sehr schwierig werden? Also, ungenommen ist Grails sicher eine nette Sache für einige Gebiete - insbesondere schnelles Prototypisieren einfacher Webanwendungen - aber ich denke man kommt auch recht bald in Bereiche, wo man mit einem Tool wie AppFuse, "richtigem" Java und den ganzen Entwicklungsumgebungen dafür, nicht wesentlich schlechter fährt. Eine Lernkurve hat auch grails - wie gesagt inebseondere sobald man über einfache Standard-Dinge hinausgeht. Mal sehen, woe die Reise hingeht.